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Geschichtlicher Hintergrund | Zum Autor In Deutschland, und besonders auch international wurde das Buch sehr gut empfangen und verkauft. (es wurde in dieser Hinsicht oft mit Günter Grass' Blechtrommel und Patrick Süsskinds' Das Parfüm verglichen). Das Buch wurde in mindestens 25 Sprachen übersetzt, und von der deutschen Auflage (Erscheinungsdatum: 1995), wurden über 500.000 Exemplare verkauft. In den U.S.A. erreichte die englische Übersetzung des Buches zwischen 1997 und Ende 1999 sogar 1.8 Millionen verkaufte Exemplare. Die Rezeption des Vorlesers in Deutschland Der positive Empfang, bei den Lesern sowie auch bei den Kritikern, der dem Vorleser in Deutschland zuteil wurde, war für den Autor selbst eine Überraschung,
Einige von den vielen Interpretationen und Meinungen über den Vorleser:
Die Rezeption in Amerika
Die bekannteste Empfehlung in Amerika erhielt der Vorleser durch die Aufnahme in Oprah's Book Club und durch die Vorstellung des Buches und des Autors in der Talkshow der Fernsehmoderatorin Oprah Winfrey (März 1999), was den kommerziellen Erfolg des Romans in Amerika weitgehend bestimmte. Die Diskussion in der Show thematisierte aber mehr die Liebesbeziehung zwischen Hanna und Michael (ist es sexueller Mißbrauch?) und weniger den Holocaust. Es wurde aber auch bemerkt, daß Hanna im Buch als gewöhnlicher Mensch und nicht als stereotyper Nazi-Täter dargestellt wurde. Aber auch vor dieser Empfehlung wurde das Buch von den Kritikern im allgemeinen sehr positiv empfangen. Das Buch wurde oft als origineller und wertvoller Beitrag zur Literatur der "Vergangenheitsbewältigung" eingestuft (Suzanne Ruta, New York Times). Positiv betrachtet wurde die Methode Schlinks, dem Leser Fragen zu stellen, ohne Klischees oder leichte Antworten auf diese Fragen zu geben. Über diese Fragestellung meint Richard Bernstein im New York Times: "It is a mark of Mr. Schlink's depth and honesty that he makes no effort to resolve it." Auch Eva Hoffmann meint im New Republic: "Schlink is astute about the postures adopted by his contemporaries toward the Holocaust: the reduction of the catastrophe to a few dark images, the injunction not to 'compare the incomparable', the temptations of facile identification or righteousness."
Es gab natürlich auch einige weniger positive Kritiken (Eva Hoffmann). Sie glaubt, dass Schlink eine Verbindung zwischen Unwissenheit und Brutalität verknüpft, die sie als eine schwache Voraussetzung für einen Roman sieht. Indem Der Vorleser an ausreichenden Beschreibungen Hannas Arbeit als Aufseherin bei der SS mangelt, spricht dieser Roman die destruktive Seite der menschlichen Seele nicht adäquat an. Multimediaclips zur Rezeption Fragmente aus Oprah Winfreys Talkshow (mit Bernhard Schlink). Um diese
Clips sehen zu können benötigen Sie den RealPlayer.
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Andere interessante WWW-Seiten: Lesen Sie, was andere Leser über das Buch zu sagen hatten:
Oder lesen Sie die im New York Times aufgeführten Fragen über den Vorleser. |
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